Der Umfang digitaler Daten und die Anzahl digitaler Medien ist in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens
in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Besonders macht sich dieser Trend auch im privaten Umfeld bemerkbar,
in dem durch die zunehmende Verbreitung digitaler Geräte eine Vielzahl an multimedialen Medienobjekten produziert
und gesammelt werden. Um diese effektiv verwalten und durchsuchen zu können, sind Annotationen notwendig, die z.B.
den Inhalt eines Bildes aus Sicht des jeweiligen Nutzers wiedergeben. In den meisten Fällen verwenden Nutzer die
Möglichkeiten manueller Annotation jedoch selten oder gar nicht.
Ziel dieser Arbeit ist es, ein Konzept für ein Medienverwaltungssystem zu entwickeln, welches Dateisystembereiche überwacht
und entsprechende Metadaten dazu erstellt bzw. aktualisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem medienneutralen,
modularen und erweiterbaren Ansatz. Für die Modellierung von Wissen (Ontologien) soll RDF bzw. OWL und das durch die
parallel durchgeführte Abschlussarbeit von Herrn R. Fritzsche zur Verfügung gestellte Speicher- und Verarbeitungssystem
zum Einsatz kommen. Das entwickelte Konzept soll anschließend speziell für den Anwendungskontext Bildmedien in Teilen
prototypisch implementiert werden. Dabei stehen Strategien zur automatischen Annotation im Mittelpunkt.
Im Einzelnen sind folgende Aufgaben zu bearbeiten:
Autor(en): |
Henrik Lochmann |
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Laufzeit: | 01.07.2005 - 01.01.2006 |
Verantwortlicher HSL: | Prof. Dr.-Ing. Klaus Meißner |
Betreuer: |
Dr.-Ing. Annett Mitschick
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Institut, Lehrstuhl: | SMT, Multimediatechnik |
Zugehörige Projekte: |
K-IMM
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